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Freitag, 15. November 2024

Was ist denn das?

Ein Zitat

Ein seltsames Objekt steht im Garten eines Hauses im österreichischen Rankweil.
Foto © Jörg Niederer
"Mir ist lieber, in einer von Geheimnissen umgebenen Welt zu leben als in einer, die so klein ist, dass mein Verstand sie begreift." Ralph Waldo Emerson (1803-1882), US-amerikanischer Geistlicher

Ein Bibelvers - 1. Korinther 4,1

"Dafür soll man uns halten: für Diener von Christus und Verwalter von Gottes Geheimnissen."

Eine Anregung

Ich stehe vor einem Rätsel. Hätte ich doch nur vor Ort nachgefragt, was das für ein seltsames Ding ist. Es steht im Garten eines Einfamilienhauses im österreichischen Rankweil. 

Ist das ein Regenwassersammler? Die Bildsuche bei Google zeigt dazu lediglich Sirenenabdeckungen an. Das aber ist es bestimmt nicht, und auch keine Feng-Shui-Pollerleuchte. Eine überdimensionierte Vogeltränke kann es auch nicht sein. Vielleicht ein stillgelegter Decoständer für Blumen und Pflanzen. Es sieht nach UFO aus, aber zu fliegen scheint es nicht. Hat es etwas mit der Heizung zu tun? Versteckt sich da ein Horchposten ins All?

Also ich kann mir aus diesem Ding keinen Reim machen. Aber vielleicht weiss ja jemand von euch, was das sein könnte. Ich bin für alle Anregungen dankbar.

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen

Samstag, 24. August 2024

Wilde Botanik

Ein Zitat

Jugendlicher Mammutbaum im wilden Botanischen Garten von Frauenfeld.
Foto © Jörg Niederer
"Die Wildnis ist es, die die Welt bewahrt." Henry David Thoreau (1817 - 1862)

Ein Bibelvers - 2. Mose 13,18

"Deshalb liess Gott das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer."

Eine Anregung

Der Botanische Garten ist ein Ort der Ordnung. Pflanzen werden sorgfältig kultiviert, jede Art ist lateinisch-deutsch beschriftet.

Nicht so im Botanische Garten Frauenfeld. Am 25. Juli 2003 wurde er eingeweiht im 200. Jahr von Frauenfeld als Kantonshauptstadt. Vielleicht war es damals ein schön geordneter Park, wie es sich für einen Botanischen Garten gehört. Doch in den vergangenen 21 Jahren scheint man ihn sich selbst überlassen zu haben. Eine kleine Wildnis ist entstanden, gut besuchten von den Kantonsschülerinnen und -schülern, irgendetwas zwischen gruselig und romantisch.

Mir gefällt der Ort. Gerade in der Unordnung entdecke ich Vielfalt. In einer ausgetrockneten Dolde der Wilden Möhre verstecken sich Nymphen der Streifenwanze. Eine Heuschrecke zirpt leise vor sich hin. Auf einer anderen Blume sitzt eine Glasflügelwanze. Rabenkrähen vertreiben sich die Zeit unter einer Pergola. Holz modert vor sich hin. Ein Vogel zwitschert den Abend herbei. In der offenen Gartenrondelle sitzen Teenies eng an eng. Ihre Stimmen sind leise, als hätten sie Ehrfurcht vor diesem Ort. Auch der Mammutbaum ist wie die Habwüchsigen noch jugendlich frisch.

In dieser Unordnung kann ich meine Gedanken ordnen. Da wo alles durcheinander ist, wird es in mir still.

Schön, dass es solche Orte gibt, die das Gewohnte sprengen.

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen

Freitag, 8. September 2023

Meditation im Klostergarten

Ein Zitat

Blick in den neu angelegten Klostergarten St. Gallen.
Foto © Jörg Niederer
"Das Thema Biodiversität ist in aller Munde. Aber leben sollte man es auch. Jetzt ist der Moment. Wir müssen heute handeln, nicht erst morgen." Landschaftsgärtner und Vogelliebhaber Christian Hänni im St. Galler Tagblatt

Ein Bibelvers - 2. Mose 16,31

"Die Speise war weiß wie Koriandersamen und schmeckte wie Honigkuchen. Die Israeliten nannten sie 'Manna'."

Eine Anregung

Der Stiftsbezirk St. Gallen hat einen Klostergarten bekommen. Dazu angeregt hatte Gartenbauunternehmer Christian Hänni. Nun findet man neben dem Pfalzkeller rund 100 Heil- und Wildkräuter. Gärten gehörten schon immer zu den Klöstern. Der berühmte Klosterplan von St. Gallen sah sie schon vor. Einerseits waren sie bestimmt für die Ernährung der Mönche und Nonnen. Andererseits wurden von Pflanzen, die dort wuchsen, allerlei Heilmittel hergestellt. 

Klostergärten haben etwas Meditatives. Es sind meist ruhige Orte. So auch der neuen Klostergarten. Bänke zwischen den Hochbeeten laden zum Verweilen. Die Düfte der Pflanzen erfüllen die Luft, genauso wie das Summen der Insekten über den Blüten. Jemand fährt mit der Hand über die kleinen Blättchen der Polei-Minze, die als Polster über den Rand des Beets wächst. Ich tue es ihr gleich. Danach ist meine Haut mit einem aromatischen Duft überzogen.

Die Vielfalt der Pflanzen ist für die Biodiversität von grossem Nutzen. Der Tisch ist gedeckt für allerlei Insekten. Im Winter werden die Blütenstängel mit ihren Samen Vögel anlocken.

Christian Hänni will für die Pflege des Gartens einen Verein gründen, um so Interessierte zu finden, welche giessen und jäten. Warum auch nicht. Gartenarbeit kann meditativ sein und der Seele gut tun. Schon der Besuch des Gartens beglückt und lenkt ab vom Alltagsstress. 

Nach dem Besuch kann man ja noch über den Klosterplatz schlendern, vielleicht mit einem einzelnen Blättchen der duftenden Minze zwischen den Fingern.

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen

Sonntag, 21. Mai 2023

Erlauchter Lauch

Ein Zitat

Bärlauchblüten.
Foto © Jörg Niederer
"Iss Lauch im März, wilden Bärlauch im Mai, dann haben die Ärzte das ganz Jahr über frei." Sprichwort

Ein Bibelvers - 4. Mose 11,4b-6

"Da fingen auch die Israeliten wieder an zu jammern: 'Warum haben wir kein Fleisch zu essen? In Ägypten hatten wir Fisch umsonst, dazu Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch. Doch hier haben wir nur Manna! Das können wir nicht mehr sehen!'"

Eine Anregung

Ich weiss, das ist Bärlauch, und kein Lauch. Aber im Religionsgarten Aarburg ist der Lauch noch kaum zu sehen. So muss halt der Bärlauch, genauer seine Blüten herhalten.

Lauch ist schon seit 4000 Jahren bekannt. Lauch ist Gemüse, und das ist bekanntlich gesund. Lustig finde ich, das Lauch bei den Kelten als Aufputsch- und Kraftmittel gegolten hat. Daher sollen sie bei kriegerischen Anlässen Lauchstängel auf dem Kopf getragen haben. Das muss ein seltsamer Anblick gewesen sein, so dass die römischen Elitesoldaten die Kelten vermutlich erst nicht ganz ernst genommen haben.

In der Bibel kommt der Lauch genau an einer Stelle vor. Siehe oben! 

Die "erlauchten" Herren und Damen haben übrigens nichts mit dem Lauchgemüse zu tun. Erlaucht kommt von erleuchtet. Leuchtet ein, oder?

Heute im Gottesdienst um 10.15 Uhr in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen an der Kapellenstrasse 6 geht es um allerlei Pflanzen, um Parks und Gärten als Orte der Gotteserfahrung. Herzlich Willkommen!

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen


Samstag, 20. Mai 2023

Tulpen

Ein Zitat

Tulpen im Religionsgarten im Alten Friedhof Aarburg.
Foto © Jörg Niederer
"Das Wunder der Schöpfung Natur und die Schönheit der Blumen regen uns an, mit der Umwelt sorgsam umzugehen, so dass wir uns auch in Zukunft daran freuen können." Webseite des Religionsgartens Aarburg

Ein Bibelvers - Jakobus 1,10+11

"Aber die Reichen sollen daran denken, dass sie vor Gott arm und unbedeutend sind. Denn sie vergehen wie eine Wiesenblume. Wenn die Sonne emporsteigt, kommt mit ihr die Hitze und lässt das Gras verdorren. Dann fällt die Blüte ab und von ihrer Schönheit bleibt nichts übrig."

Eine Anregung

Der jüdische Monat Nissan ist schon vorbei, und so sehen auch die (Berg-)Tulpen im Religionsgarten Aarburg aus. Sie sind auch schon "vorbei" wie man so sagt. Das hebräische Wort nitzanim und der arabische Begriff nizzam bezeichnen rote Frühlingsblumen. Dazu gehören Kronenanemone, Bergtulpe, Klatschmohn sowie scharlachroter Hahnenfuss. Rot blüht es also im Frühling. Und selbst im Prozess des Vergehens leuchten die Tulpen weiter.

Über die Zierpflanzen gibt die Webseite des Religionsgartens Auskunft. Die Schönheit und Vergänglichkeit der Blumen wird zu einem Gleichnis für das Leben.

Eine Entdeckung für Christen sind die Bezüge des Korans, die zu den Pflanzen hergestellt werden. Da steht etwa in Sure 27,60: "Oder wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Dadurch haben Wir Gärten wachsen lassen, die Freude bereiten. Ihr hättet unmöglich deren Bäume wachsen lassen können. Gibt es einen Gott neben Gott? Nein, sie sind ein Volk, das abgewichen ist."

Zurück zu den Tulpen. Deren Blüten kann man essen. Alles andere sollte man sein lassen, besonders die Zwiebeln, denn die sind am Giftigsten. Der enthaltene Giftstoff übrigens wird Tulipanin genannt.

Die Ausnahme sind also die Tulpenblüten. Sie sind für Augen und Gaumen eine Offenbarung.

Morgen im Gottesdienst um 10.15 Uhr in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen an der Kapellenstrasse 6 geht es auch um Pflanzen und besonders um den Garten als Ort der Gotteserfahrung. Herzlich Willkommen!

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen

Samstag, 9. Juli 2022

Die sture Schönheit des Gartens

Ein Zitat

Hausgarten in Schwerzenbach
Foto © Jörg Niederer
"Sie [Mary] sehnte sich nach Wachstum und Fortschritt, nach Blühen und Gedeihen. Nur so fühlte sie sich in der Lage, an diesem Ort zu leben, mit all seiner Kälte und Dunkelheit." aus: Malachy Tallack: Das Tal in der Mitte der Welt, S. 60

Ein Bibelvers - Hohelied 2,13

"Der Feigenbaum lässt seine Früchte reifen. Die Reben blühn, verströmen ihren Duft."

Ein Anregung

Malachy Tallack beschreibt im Buch "Das Tal in der Mitte der Welt" auf eindrückliche Weise die gärtnerische Leidenschaft von Mary. Dort, in der rauen Schönheit der Shetlandinseln, ist der Garten etwas von dem, was ihr Halt gibt angesichts der sich einschleichenden Veränderungen. 

"Trotz all der Enttäuschungen - Samen, die nicht aufgingen, Blätter, die vor der Schärfe des Winds zurückwichen, Blumen, die sich öffneten und wieder schlossen, als wäre ihnen ihre Erbärmlichkeit peinlich - machte Mary weiter. Sie grub und stutzte und pflanzte und jätete und wartete; und für diese Arbeit wurde sie, bis zu einem gewissen Mass, entlohnt. Jedes Jahr im Winter gab der Garten ihr etwas, worauf sie hoffen konnte, etwas, worauf sie sich freuen konnte. Und jeden Sommer, wie grässlich das Wetter auch war, schenkte er ihr sporadische Freudensausbrüche, sogar Glücksgefühle. Wenn sie an einem trüben Nachmittag mit Einkaufstüten in jeder Hand nach Hause kam, hielt sie inne beim Anblick des kleinen roten Rhododendrons, der manchmal fast zu glühen schien, oder beim Dickicht der kobaltblauen Lupinen unter dem Küchenfenster. Diese Augenblicke, in denen die sture Schönheit des Gartens sie überraschte, waren jede Enttäuschung wert." (ebd. S.60) 

Ich kenne Menschen, die sind wie Mary. Je nach Alter leiden sie zunehmend an dem, was ihnen bisher Freude bereitet hat; sie leiden daran, dass sie den Garten kaum noch bestellen können. Das was sie bisher bereichert und mit Stolz und Freude erfüllt hat, zeigt ihnen nun auf bittere Weise, was sie verlieren.

Wie werde ich einst mit dem Verlust meiner Leidenschaft zurechtkommen?

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen / Koreanische Gemeinde

Dienstag, 22. Februar 2022

Der Religionsgarten von Aarburg

Ein Zitat

Feigenbaum an der Limmat gegenüber der im Stil des Brutalismus erbauten Silos vom Kornhaus Zürich
Foto © Jörg Niederer
"Gärten sind wie gute, alte Freunde. Sie können trösten, beglücken, versöhnen, begeistern." Autorin oder Autor unbekannt

Ein Bibelvers - Hohelied 6,2+11

"Mein Liebster ging in seinen Garten, hinunter zu den duftenden Gartenbeeten. Die Gartenfreuden wollte er genießen und blühende Lilien pflücken... Ins Nussgärtlein ging ich hinunter, um nach den Trieben der Dattelpalme zu sehen. Ich wollte die Knospen am Weinstock betrachten und die zarten Blüten am Granatapfelbaum."

Ein Anregung

Vorbild ist der Bibelgarten in Gossau. Davon schwärmt der Initiator des Aarburger Religionsgartens Markus Bill im Beitrag von Radio Live Channel. Heute Abend findet die Gründung des Vereins statt. 

Nach und nach werden im Garten auf dem alten Friedhof von Aarburg die bereits vorbereiteten Beete angepflanzt und die Samen gesät. Zu finden sein werden Gewächse aus den drei Buchreligionen Judentum, Christentum und Islam. Damit weitet sich der Blick im Vergleich zum Bibelgarten in Gossau. Sonst wird er viel Ähnlichkeiten haben zum vielbesuchten Vorbild in der Ostschweiz. Wie die Bepflanzung wird auch die Beschriftung im Verlauf der Zeit an Umfang gewinnen. 

Die Evangelisch-methodistische Kirche der Schweiz hat über diesen Bibelgarten schon mehrfach informiert, ist doch der Initiator Markus Bill ein Mitglied der Gemeinde Rothrist. 

Wer in diesem Verein mitwirken möchte, kann sich gerne an Markus K. Bill wenden: Verein Religionsgarten Aarburg, Industriestrasse 2, 4657 Dulliken SO.

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen / Koreanische Gemeinde

Montag, 30. August 2021

Von goldenen, grünen und anderen Daumen

Ein Zitat

Wuchernde Nutzpflanzen vor einer Wohnung
Foto © Jörg Niederer
"Es ist ein perfekter Sommertag, wenn die Sonne scheint, der Wind weht, die Vögel singen, und der Rasenmäher kaputt ist." James Dent

Ein Bibelvers - 1. Mose 2,8+9a

"Dann legte Gott der Herr einen Garten an – im Osten, in der Landschaft Eden. Dorthin brachte er den Menschen, den er geformt hatte. Gott der Herr ließ aus dem Erdboden alle Arten von Bäumen emporwachsen."

Ein Anregung

Zwei Hochbeete, den Jahreszeiten entsprechend bepflanzt, auf dem Balkon ein Tomatenspalier, die Arbeitswerkzeuge griffbereit, Kürbispflanzen, die weit in den Garten wuchern: Da hat jemand einen "grünen Daumen". 

Und wieder einmal frage ich mich, woher eine Redensart kommt. Ich bin damit nicht der Erste. Am meisten leuchtet mir die Antwort auf der Webseite von "Bedeutung Online" ein. Danach kommt die Redensart aus den USA. In England spricht man dagegen vom "grünen Händchen". Beide Redeweisen wurden während des 2. Weltkriegs in der populären BBC-Radiosendung "In your Garden" durch Cecil Henry Middleton mehrfach verwendet und so einer breiten Öffentlichkeit bekannt. 

Der grüne Daumen hat nichts mit Verfärbungen bei der Gartenarbeit zu tun. Wahrscheinlicher ist eine andere Erklärung. So schrieb im Mittelalter Geoffrey Chaucer in seinem berühmten Werk der Canterbury Tales (entstanden 1387-1400) "Ein ehrlicher Müller hat einen goldenen Daumen." Dabei scheint nun tatsächlich auf eine Verfärbung des Daumens angespielt, die entstand, wenn der Müller das damals bräunliche Mehl zwischen Daumen und Zeigefinger auf Qualität prüfte. Analog für den "goldenen Daumen" beim Müller könnte jemand später auf die Idee gekommen sein, bei begabten Gärtner*innen von "grünen Daumen" zu reden. 

Wie könnte man nun bei besonders begabten Christinnen und Christen von deren Daumen reden? Haben diese einen "Heiligenschein-Daumen", einen "Jesusdaumen", einen "Demutsdaumen", einen "Agapedaumen" (Liebesdaumen könnte auf die falsche Fährte führen!) oder einen "Kreuzdaumen"? Wie wäre es mit "Dornenkronendaumen"? Noch befriedigt mich keine der Formulierungen. 

Aber vielleicht liege ich schon damit falsch, wenn ich von "besonders begabten" Christinnen und Christen sprechen und damit andere als "weniger begabt" mitdenke. Dafür gäbe es wohl von vielen kein "Christusdaumen hoch".

Jörg Niederer ist Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirche St. Gallen-Teufen / Koreanische Gemeinde